März 2026

WORTE

Schenkt mir schöne Worte,
Wenn ich die Spiegel meide,
Mich vom Schatten trenne
Und in Schminken kleide,
Bis ich mein Nichts erkenne.

Schenkt mir warme Worte
Als Zauberumhang, Decke,
Ein Kostüm aus Sternenzelt,
In dem ich mich verstecke,
Wenn mein Vorhang fällt.

Schenkt mir wahre Worte,
Dürfen auch gelogen sein,
Dass ich zum Glauben finde –
Katzengold aus Weisenstein,
Augentrost für Teilzeitblinde.

Schenkt mir liebe Worte,
Die auch im Hass gelingen,
Die wenn Schwalben schweigen,
Meer und Felsen singen
Und in den Himmel steigen.

Schenkt mir letzte Worte,
Wie ein Auftakt, Neubeginn,
Klang, der Finsternisse bricht,
Wo ich herkomm, wo ich bin,
Wo ich hingeh, werde Licht!

Hans Heilner verfasste dieses Gedicht vom 09. bis 12.VIII.2013 in Berlin.

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HANS HEILNER
Autor ● Dichter ● Songtexter

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